🌿 Einstieg
Angst war lange ein stiller Begleiter in meinem Alltag.
Manchmal leise im Hintergrund.
Manchmal sehr präsent.
Vor allem rund um das Thema Essen, meinen Körper und das Vertrauen in beides.
🌿 Wenn Angst körperlich wird
Gerade mit meiner Fructoseintoleranz hat sich die Angst oft verstärkt.
Gedanken wie:
Was, wenn ich Bauchkrämpfe bekomme?
Was, wenn mein Körper wieder „nicht funktioniert“?
Was, wenn ich die Kontrolle verliere?
waren immer wieder da.
Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie eng Körper und Gedanken miteinander verbunden sind.
Besonders der Darm reagiert sehr sensibel auf Stress und innere Anspannung.
Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen oder auch Verstopfung können dadurch nicht nur ausgelöst, sondern auch verstärkt werden.
Ich habe erlebt, wie die Angst vor Beschwerden die Beschwerden selbst wieder verstärken kann.
Ein Kreislauf, der sich manchmal schwer durchbrechen lässt.
Gerade rund um das Thema Essen wurde mir das immer wieder bewusst.
❤️ Heute versuche ich, diese Zusammenhänge besser zu verstehen.
Und meinem Körper nicht sofort mit Angst zu begegnen,
sondern mit mehr Ruhe und Vertrauen.
🌿 Körper & Angst – wie hängt das zusammen?
Unser Verdauungssystem reagiert sehr sensibel auf Stress und Gefühle.
Bei Angst oder innerer Anspannung wird der Körper in eine Art „Alarmzustand“ versetzt.
Das kann dazu führen, dass die Verdauung aus dem Gleichgewicht gerät.
Mögliche Reaktionen können sein:
- Bauchschmerzen oder Krämpfe
- Blähungen
- Durchfall oder Verstopfung
Besonders bei bestehenden Unverträglichkeiten,
wie einer Fructoseintoleranz,
können sich diese Symptome zusätzlich verstärken.
→ Körper und Gedanken beeinflussen sich gegenseitig.“
Nicht jede körperliche Reaktion bedeutet,
dass etwas „falsch“ ist. ❤️
Diese Zusammenhänge zu verstehen, war für mich ein wichtiger Schritt
🌿Was mir konkret hilft
❤️ Im Alltag helfen mir oft ganz einfache Dinge:
- kurz innehalten, bevor ich meine Gedanken bewerte
- bewusst atmen und meinen Körper wahrnehmen
- mir Zeit geben, statt sofort reagieren zu müssen
- mich daran erinnern, dass nicht jede Empfindung etwas „Schlimmes“ bedeutet
Besonders wertvoll ist für mich auch die Unterstützung von Menschen, denen ich vertraue.
Manchmal reicht ein Blick oder ein ruhiges Wort,
um mich wieder ins Hier und Jetzt zu holen.
→ Schritt für Schritt lerne ich, meinem Körper wieder mehr zu vertrauen.
🌿 Ein wichtiger Schritt für mich
Ich habe vor einiger Zeit meinen langjährigen Konsum von Abführmitteln beendet.
Ein grosser Schritt.
Und gleichzeitig auch ein schwieriger.
Mein Körper musste sich erst wieder regulieren.
Und ich durfte lernen, ihm wieder zu vertrauen.
🌿 Eine wichtige Erkenntnis
Rückblickend wurde mir klar,
dass viele meiner Beschwerden nicht nur „zufällig“ waren.
Das verwendete Abführmittel enthielt Sorbitol (E 420) – einen Stoff, der bei Fructoseintoleranznzusätzliche Beschwerden auslösen kann.
Das hat für mich einiges verständlicher gemacht.
Und gleichzeitig auch gezeigt,
wie wichtig es ist, den eigenen Körper besser kennenzulernen.
❤️ Unterstützung
Ein ganz wichtiger Teil auf diesem Weg ist mein Ehemann.
Es gibt Momente, in denen mich die Angst wieder einholt und ich in diesen Momenten nicht realistisch und klar denken kann.
Und dann reichen oft:
- ein Blick
- ein ruhiges Wort
um mich zurück ins Hier und Jetzt zu holen.
Um meine Gedanken zu ordnen und meine Symptome wieder realistischer einzuordnen.
🌿 Zurück ins Vertrauen
Ich lerne Schritt für Schritt:
- meinem Körper wieder zuzuhören
- nicht jede Empfindung sofort zu bewerten
- mir selbst zu vertrauen
🌿 Abschluss
Es geht nicht darum, keine Angst mehr zu haben.
Sondern darum, trotz Angst weiterzugehen und sich immer wieder daran zu erinnern:
Ich bin nicht allein.
Und ich darf mir Zeit lassen.
👉Was ist Fructoseintoleranz (Fructosemalabsorption)
